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Corona News

im Rahmen von „Erasmus+: Jugend in Aktion“ und dem „Europäischen Solidaritätskorps“

  • Information zum Coronavirus für geförderte Projekte (Stand 31.03.2020): Link.
  • Corona-FAQs der Europäischen Kommission: Link. 
  • Informationen zum Coronavirus für (internationale) Trainings (Stand 10.03.2020): Link.
  • Infos für Projekte in Italien bzgl. Coronavirus (Stand 24.2.2020):Link
  • Infos für österreichische Freiwillige
  • Familienbeihilfe bei Projektunterbrechung weiterbeziehen (österreichische Freiwillige) (Stand 20.03.2020): Link.
  • Fragen zu Freiwilligeneinsätzen und Corona: Link. 
  • Möglicher Umgang mit der aktuellen Situation

Unterbrechung: Manche von euch haben ihr Projekt unterbrochen, nochmal Info an alle, bitte alle Unterlagen, Reisekosten, Boarding Pässe usw. aufheben, ihr werdet sie brauchen. Solltet ihr irgendetwas storniert haben oder Ähnliches, bitte auch alle E-Mails usw. aufhebenden, bei denen ihr versucht habt bereits ausgegeben Kosten wieder zurück zu bekommen, auch so etwas kann bei der Anerkennung von Sonderkosten gebraucht werden. 

Abbruch: Wenn ihr euer Projekt abbrecht können auch gegebenenfalls auch hohe entstandene Kosten, die aufgrund der Corona Krise entstanden sind, gedeckten werden, dazu auch alles aufheben und dokumentieren. Die muss aber auch mit der Aufnahmeoganisation und mit der jeweiligen Nationalagentur geklärt werden. 

Verschiebung: Projekte können grundsätzlich verschoben oder auch verkürzt werden, wie das dann jeweils im Detail aussieht müsst ihr bitte mit eurer Aufnahmeorganisation klären, da die Bestimmungen in den unterschiedlichen Ländern unterschiedlich sein können.  

Durchführung mit denselben oder Alternativen Freiwilligen: Man kann immer im Gastland das Projekt weiterführen und mögliche alternative Tätigkeiten im Homeoffice machen, dazu kann auch z.B. Öffentlichkeitsarbeit zählen. Die österreichische Nationalagentur erlaubt außerdem, dass Freiwillige ihre Projekte in ihren Heimatländern weiterführen können, da können einfach alternative Aufgaben im Einverständnis mit der oder dem Freiwilligen als Homoffice gemacht werden (z.B. Homepage einfach vom anderen Land aus weiter bearbeiten). In beiden Fällen kann dann Taschengeld und ev. sogar Verpflegungsgeld weiter ausbezahlt werden. Wichtig ist, dass auch da Resultate dokumentierte werden, Bilder Screenshots etc und natürlich die Tätigkeit sollten sinnvoll sein. 

 

  • Der Abbruch als Trauma - abrupt zurückgekehrt 

Aus psychotherapeutischer Sicht sollten wir die COVID-19-Pandemie als TRAUMA – also eine starke psychische Erschütterung - sehen und verstehen lernen. Vielleicht für uns alle, aber ganz sicher für zahlreiche Freiwillige. Plötzlich aus ihrem intakten Leben im Einsatzland heraus gerissen zu werden und teilweise existentielle Ängste durchleben zu müssen (Ungewissheit, Lebensmittelknappheit, Anfeindungen, Luftraumschließungen, etc) und sich dann noch in die Isolation einer Selbstquarantäne zu begeben ist eine grosse Herausforderung. Zudem blieb keine Zeit, sich von liebgewonnenen Menschen zu verabschieden oder das Geschehen auch nur ansatzweise zu verarbeiten. Ganz so wie eine körperliche Verletzung eines Verbandes bedarf, so braucht auch die seelische Wunde (griechisch: Trauma) ein „Sich-Kümmern“. Erst eine fehlende oder falsche Verarbeitung kann zu weiterführenden psychischen Symptomen führen. ( aus "Vom Traum zum Trauma? Psychotherapeutische Überlegungen & Praktische Tipps zum unterstützenden Umgang mit ww-Rückkehrenden in Corona-Zeiten“).

Die Kinder und Jugendhilfe des Landes Salzburg steht allen Salzburger heimgekehrten Freiwilligen für Gespräch zur Verfügung. 

Land Salzburg
Kinder- und Jugendhilfe
Psychologische Betreuung

Mag. Simone Raab
Mag. Claudia Hager

Beratungs-Hotline 0662 8042-343
MO – FR         9-10 Uhr
MO – DO        15-15 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten werden Termine für beide Psychologinnen von der Sekretärin unter der Nummer 0662 8042-3585 vergeben.